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younicorn
 
Seit Juni 2014:
Wie younicorn funktioniert
 
Neben Methoden aus Gestalttherapie, Hypnotherapie, NLP und "Quanten­psy­chologie"
eine Psychologie, die der Vieldimensionalität des Seins Rechnung trägt
steht im Mittelpunkt der younicorn-Arbeit der "interpersonal flow", ein geführtes interpersonales Aufmerksamkeits­training, das in den 90er Jahren von mir entwickelt wurde. Es beruht auf Elementen des "mindfulness training"
mindfulness means living in the moment and awakening to experience
, das in neuerer Zeit unter dem Namen MBCT (achtsamkeitsbasierte kog­nitive Therapie) in der Psychotherapie zum Einsatz kommt.

Solche "Techniken" werden eingesetzt, um schrittweise in das Erfahren von Verbundenheit zu führen. Diese Arbeit geschieht jedoch nicht mit einem Therapeuten oder Trainer, sondern in angeleiteten Begegnungen mit anderen Teilnehmern. Die Aufgabe des Trainers besteht vor allem darin, Räume, Situationen und Strukturen zu schaffen, die diese Art der Begegnung ermöglicht.


Philosophische Orientierung
 
Die younicorn-Arbeit orientiert sich an der Erkenntnistheorie, der Existen­tial­psychologie und der "Initiatischen Therapie"
Karlfried Graf Dürckheim / Maria Hippius
. Wegmarken für die Arbeit bieten die "philosophia perennis" (Ken Wilber), das Jetzt-Modell von Eckart Tolle und - für die tieferen Ebenen - die "Ich und Du"-Philosophie Martin Bubers sowie Elemente der radikalen Lebensphänomenologie. In der younicorn-Arbeit gehen wir Wege, die über die Vorstellung hinausführen können, das eine sei die Ursache des anderen und "bewirke" es. Wir verfolgen vielmehr ein ganzheitliches Modell, das all diese Einzelphänomene als ein Zusammenspiel, als eine Synchronizität sieht: Der "Schöpfer" und der immer­währende "Schöpfungsakt Evolution" sind eins.
 
Die younicorn-Arbeit beruht auf einer Sichtweise, die von einer der alltäglichen Wirklichkeit zugrunde liegenden Einheit ausgeht, einer Einheit, die in jedem Augenblick anwesend ist und in der jedes "kleinste Teilchen" nur durch alle anderen Teilchen vollständig definiert ist, in der also z.B. Materie ausschließlich als Beziehungsgeflecht existiert, als etwas "Geistiges", das als Bewußtsein erfahren werden kann.
Die Alchemie der Gefühle
Auch die Alchemie der menschlichen Gefühle ist längst nicht erforscht. Ein komplexes Zusammenspiel von körpereigenen Stoffen, Hormonen und Endorphinen regelt, wie du dich fühlst und wie du die Wirklichkeit wahrnimmst.

Die Wirklichkeit da draußen, das Wahrnehmen dieser Wirklichkeit, die Vorgänge in deinem Gehirn, die mit diesem Wahrnehmen verbunden sind, der Hormoncocktail, der von den Vorgängen in deinem Gehirn neu gemixt wird und der seinerseits die Vorgänge in deinem Gehirn, dein Wahr­nehmen und deine Wirklichkeit da draussen verändert – all dies ist eins.

Und ist Ausdruck des Bewußtseins.
""Nur wenige wissen,
wie viel man wissen muss,
um zu wissen, wie wenig man weiß."

(Werner Heisenberg, Quantenmechaniker)

 

 

 
 
 
"Jenseits von richtig und falsch
liegt ein Ort.
Dort treffen wir uns.

(Rumi, Sufi-Poet)
 

 
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